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Duisburger Intelligenz-Zettel

Material und Alltag. Die Anzeigen des „Duisburger Intelligenz-Zettels“

 

Als reiche Informationsquelle für die Verbreitung und den Konsum von
Textilien sind Intelligenzblätter – in einigen Orten auch Intelligenz-Zettel
genannt – kaum erforscht. Beim „Duisburger Intelligenz-Zettel“, der von 1727 bis 1744 und von 1750 bis 1805 erschien, handelt es sich um ein
Anzeigenblatt, dessen Hauptinhalt sowohl Annoncen als auch
verschiedene obrigkeitliche Bekanntmachungen ausmachten. Dazu
gehören Diebstahlsanzeigen und Steckbriefe, in denen Textilien und
Kleidungsstücke z. T. sehr detailreich beschrieben werden. Da sich für
das Rheinland aus dem 18. Jahrhundert allgemein nur wenige textile
Objekte erhalten haben und Bildquellen hauptsächlich die städtische Kleidungskultur widerspiegeln, bieten die in den Intelligenz-Zetteln erschienenen Anzeigen eine Möglichkeit, genauere Informationen zum Besitz von Textilien, zum Angebot an Materialien und zum Kleidungsverhalten sowohl der städtischen als auch ländlichen Bevölkerungsgruppen in den westlichen preußischen Landesteilen zu erhalten. Mit der Auswertung von Diebstahls- und Verkaufsanzeigen sowie von Steckbriefen im genannten Zeitraum wird die Quellengattung der Duisburger Intelligenz-Zettel in beispielhafter Weise für eine weitere Bearbeitung durch Wissenschaftler der Konsum- und
Textilforschung erschlossen. Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens dienen darüber hinaus als wesentliche Basis für die Arbeit am Teilprojekt 4, „Seiden“.

Deutsches Textilmuseum Winkelbau

 

Team

Dr. Isa Fleischmann-Heck

 

Dr. Isa Fleischmann-Heck
Projektleitung


 

Marion Rudel, M.A.

 

Marion Rudel M.A.
Projektbearbeitung


 

 

 

 

 

 

 

 

 

HHU

 

 

 

Fresenius

 

 

 

 

Hetjens

DTM

 

 

 

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